Gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel und den aus anderen Regionen hereinwandernden Krankheiten und Schädlingen sehen wir in der fachgerechten Pflege der noch widerstandsfähigen Bäume eine große Herausforderung.
Dabei ist es wichtig zu wissen, dass aus baumpflegerischer Sicht Schnittmaßnahmen während der Vegetationsperiode von Ende April bis Anfang September schonender für die Bäume sind als in den Wintermonaten.
Gerade im Privatgarten, wo Schnittmaßnahmen an Bäumen das ganze Jahr über ausgeführt werden können, wenn dies in einer Baumsatzung nicht ausgeschlossen wird, kann dies sehr vorteilhaft sein.
Voraussetzung dafür ist selbstverständlich die vorherige Kontrolle der Bäume auf Baumbewohner, die in jedem Fall zu schützen sind!
Warum Sommerschnitt?
Der Vorteil des Sommerschnittes ist eine schnellere Wundheilung und dadurch auch die verminderte Gefahr des Eindringens von Krankheitserregern an den Schnittwunden. Des Weiteren werden die Bäume durch den Entzug von Blattmasse in ihrem Wuchs gedrosselt und können so dem im Privatgarten oftmals engeren Platzverhältnissen dauerhaft angepasst werden.
Größere baumschädliche Schnitte und ein hoher baumpflegerischer Aufwand beim Herauswachsen des Baumes aus dem für ihn vorgesehenen Standraum können dadurch vermieden werden.